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Klaus-Dieter Kurze zieht sich als Verbandsfunktionär zurück PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 17. Januar 2012 um 09:25 Uhr

Mehr als 50 Jahre den Tennissport geprägt

 

Die Strukturreform des Niedersächsischen Tennis-Verbandes (NTV), die auch die Auflösung des städtischen Fachverbandes Tennis brachte, war das Signal für Klaus-Dieter Kurze vom Braunschweiger THC (BTHC), ein Braunschweiger Tennis-Urgestein, die jahrelange Tätigkeit im Dienst des Tennissports zumindest auf der Verwaltungsebene zu beenden.  

Kurze, der zuletzt als Jüngsten- und Schultenniswart im Stadtverband fungierte, stellte sich  für  eine Kandidatur zum Vorstand der aus dem Stadtverband Braunschweig und dem Kreisverband Wolfenbüttel als unterste Verwaltungsinstitution des Landes gebildete neue Region nicht mehr zur Verfügung.

Seit mehr als 50 Jahren hat der Mittsiebziger die Braunschweiger Tennisszene nachhaltig mitgeprägt und insbesondere in der Nachwuchsförderung und im Schultennisbereich Zeichen gesetzt. Er bekleidete mehrere Ämter auf Stadt-, Bezirks- und Landesebene und hat sich neben seiner Hauptaufgabe als Förderer des Tennissports in der Schule auch bei der Auswahl und Ausbildung von Ballkindern für die in Braunschweigs stattfindenden internationalen Turniere einen Namen gemacht.

Weitere Meilensteine seiner unermüdlichen Arbeit: Organisation des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in der Region, Leitung bezirksübergreifender Lehrer-Fortbildungsmaßnahmen und Kooperation „Schule und Verein“ sowie zuletzt die Erweiterung der Tennis-Angebote durch das Projekt „Tennis im Kindergarten“.

Mit einem Abschiedspräsent würdigte der zuletzt als kommissarischer Vorsitzender des aufgelösten Stadtverbandes fungierende und jetzige 2. Vorsitzende der neuen Region, Hagen Boguth, die Verdienste des früheren Schulpädagogen und zollte ihm Anerkennung für die vielen Jahre im Dienst des Tennissports, die 2008 auch der Deutsche Tennis-Bund   mit seiner höchsten Auszeichnung im Schultennis, dem Fritz-Kütemeyer-Ehrenpreis belobigt hat.

Allerdings will sich Kurze  keineswegs aufs Altenteil zurückziehen, sondern in seinem Verein seine Arbeit als Schultennis- und Jüngstenwart fortsetzen, als Trainer im Nachwuchsbereich auf dem Platz stehen und so als früherer Regionalligaspieler weiter am Tennisball bleiben. U.E.

 

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Hagen Boguth (links) dankte Klaus-Dieter Kurze für seine Verdienste für den  Tennissport. Foto: privat

 
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